Ruhr Nachrichten: „Salon 4b“ im Hebewerk

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Vielen Dank für die Berichterstattung, Presseartikel per pdf + Zitiergenehmigung an Thomas Schroeter, Redakteur der Lokalredaktion Castrop-Rauxel.

Ruhrnachrichten: Salon 4b im HebewerkBeitrag in den Ruhr Nachrichten vom 05.02.2018:

„Die Weltmusik-Band ‚Salon 4b‘ spielt am Samstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Die sechsköpfige Gruppe lässt Besucher in der historischen Maschinenhalle den Winter vergessen. Violine, Steel-Drums, Bass, Gitarre, Saxofon und Percussions sorgen für sommerliche Stimmung inmitten der kalten Jahreszeit.

„Die Musik von Salon 4b lässt Bilder im Kopf entstehen. Man fühlt sich plötzlich wie im Urlaub“, so LWL-Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker. Dabei reicht das Repertoire der Band weiter als es nur karibische Klänge umfasst: Balkanbeats, Klezmermelodien und lyrischer Tango stehen ebenso auf dem Programm. „Alle Stücke haben eines gemeinsam“, so Arnulf Siebeneicker weiter, „sie verbreiten gute Laune.“

Martin Buschmann (Gesang *) führt durch den Abend und erklärt Details zur  Musik und den Instrumenten. Er beantwortet unter anderem die Frage, woher die Steel-Drum stammt und was dieses Instrument so besonders macht. Ein besonderes Highlight des Abends wird die Premiere eines neuen Liedes der  Band. Martin Buschmann hat es eigens für die besondere Stimmung des Museums geschrieben:

Die Besucher können sich auf die Uraufführung freuen. ‚Salon 4b‘ besteht aus den Musikern Martin Buschmann (Gesang und Saxofon *), Bea Bernert (Steeldrum **), Jürgen Bruhn (Gitarre und Ukulele), Rainer Buschmann (Violine),
Mathias Schubert (E-Bass) und Christoph Hermsen (Percussion).  Die Gruppe besteht bereits seit 2005. Vier der sechs Mitglieder tragen einen Namen, der mit „B“ beginnt, so erklärt sich der Bandname.

Der Eintritt in das LWL-Industriemuseum beträgt 12 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (02363) 9 70 70 oder per Mail an  schiffshebewerk@lwl.org.“

a. d. R.:
* Steeldrum, Saxsofon und Gesang
** Gesang und Steeldrum

 

 

Ruhr-Nachrichten: Karibikträume aus dem Ruhrpott

Dortmunder U Header

Beitrag der Ruhr-Nachrichten vom 02.08.2016. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung vom 03.08.2016 (Frederike Schneider per E-Mail). Herzlichen Dank an Anna Chernomordik (Text), Oliver Schaper  (Fotos), Frederike Schneider und Dennis Werner von den Ruhr-Nachrichten für die Hilfe bei der Genehmigung.

Jazz-Sommer am U mit der Band Salon 4b

„Der Nieselregen hatte es vermasselt. Die Container auf dem Vorplatz des U blieben am Sonntag (31. 8.) geschlossen. Statt dessen hat man sich des Kino-Saals bedient. Der Jazz-Sommer am U ging mit Salon 4b in die vorletzte Runde.

Die Musik der sechs Dortmunder passt eigentlich am besten zu Strand und Cocktails. Mit ihrem „Sueño Azul“, dem blauen Traum, wie ihr letztes Album betitelt ist, wollten sie auch den grauen Himmel aufheitern. Hinter den Türen des Kinosaals lauerten Sommerträume aus der fernen Karibik oder dem näheren Andalusien, wo das Ensemble und vor allem Martin Buschmann, Bandleader und Steeldrum-Vorreiter und Fachmann in Dortmund, regelmäßig hinreist.

Dortmunder U Konzert Salon 4b

Virtuose Steelpan

In dem Instrument liegt auch die Besonderheit von Salon 4b. Martin Buschmann und seine Mitmusiker integrieren das Instrument in Latin- und World-Music-Standards und mischen es mit Saxofon, Gitarre und Bass, Geige und einigem an Schlagwerk, von orientalischen Trommlen wie der Darbouka bis zur Bass-Cajon.

Virtuos verknüpft Martin Buschmann die Steelpan im Unisono-Spiel mit dem Geiger Rainer Buschmann. Die näselnde Jazz-Geige dominiert, doch mit Steeldrums unterlegt entstehen karibische Klangfarben, die einem in Deutschland selten begegnen. Neben tanzbaren Standards und Coverversionen, wie dem Chanson-Hit „Je Veux“ der französischen Sängerin Zaz, spielten sie auch Stücke von ihrer neusten CD.

Dabei holten sie sich Anregungen aus der ganzen Welt. Exotische Tonleitern stehen da neben deutschen Texten, die aus den eigenen Biografien motiviert sind, wie die einstige Freundschaft zum türkischen Nachbarsjungen Mehli. Akustische Schwierigkeiten des Kinosaals überspielten die Musiker gekonnt, aber nicht unmerklich. Vor allem die atmosphärische Wirkung der Steeldrums ging ein wenig unter, da das Instrument nur in den Höhen zum Publikum durchdrang.

Fast drei Stunden Gute-Laune- Musik spielte das Ensemble, obwohl sowohl die Zuhörer in den Kino-Sesseln als auch die Musiker auf der schmalen Kino-Bühne vor dem schwarzen Vorhang etwas eingeengt waren.“

Zu der berechtigten Kritik an der Klangqualität sei erwähnt, dass mit dem Thema eine Technikerin betraut war, die sonst für die Beleuchtung verantwortlich ist. Ihr wurde eine Anlage zur Verfügung gestellt, die bei einem vorherigen Einsatz auf unbekannte Weite umgebaut worden und nicht einsatzbereit war. Technisch versierte Vertretung oder ein „Backup“ war nicht vor Ort. Nach einer halben Stunde Verzögerung stand das Konzert kurz vor dem Abbruch. Aber mit guten Nerven und Sachverstand gelang es ihr dann doch, die PA in Gang zu bekommen. Wir danken der namentlich unbekannten Technikerin sehr herzlich dafür, dass sie nicht aufgegeben hat!

Konzert Salon 4b Dortmunder U

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